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Bogenjagd

Bogenjagd

Bogenjagd bezeichnet die Ausübung der Jagd mit Pfeil und Bogen. Als eine der ältesten Jagdarten des Menschen wird sie noch heute von Naturvölkern zur Nahrungsbeschaffung betrieben. Die moderne Bogenjagd wird in vielen Staaten Europas und Nordamerikas ausgeführt, unter anderem dient sie auch als Mittel zur Kontrolle von Wildtierpopulationen in Schutzgebieten und im urbanen Raum.

Der Bogen als Jagdgerät taucht daher immer wieder in unterschiedlichster Ausprägung in vielen Völkern der Erde auf. Er ist auch heute noch wesentlicher Bestandteil des kulturellen Erbes, aber auch integraler Bestandteil der der heutigen Jagd.

Zur Geschichte des Bogens und damit auch der Bogenjagd finden sich in Südfrankreich, Spanien und Nordafrika viele Höhlenmalereien, die Jagdszenen darstellen, in denen nicht nur einzeln, sondern auch in der Gruppe gejagt wird (heute: Gesellschaftsjagd). Die frühe Jagd mit dem Pfeil und Bogen ist im Wesentlichen ein Abschnitt der Geschichte der Jagd und deren vielfältigen Evolutionsstufen und Varianten.

Insbesondere auch wegen dieses technischen Fortschrittes in der Bogentechnik zieht die Jagd mit dem Bogen zunehmend mehr Menschen weltweit an. Vorreiter sind hier ganz klar die USA, mit annähernd 12 Mio. Jägern, die vornehmlich den Bogen zur Jagd nutzen. Der entsprechende Industriezweig erwirtschaftete 2015 einen Umsatz von mehr als 55 Mio. USD. In Europa lassen zunehmend mehr Länder die Bogenjagd zu. Damit machen auch immer mehr Jäger den Bogenjagdschein.