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FAQs zur 7. Novelle der 6. COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung, Fassung vom 20.01.2022

Welche Sportstätten dürfen für die Sportausübung genutzt werden?

Achtung: In einigen Bundesländern gelten zum Teil andere Maßnahmen (siehe FAQ „Welche zusätzlichen Regeln gelten in den Bundesländern?“).

Sport darf sowohl an öffentlichen Orten, als auch auf nicht-öffentlichen Sportstätten (05:00 bis 22:00 Uhr) betrieben werden.

Der/Die BetreiberIn von nicht-öffentlichen Sportstätten darf KundInnen zur Sportausübung nur einlassen, wenn diese einen 2G-Nachweis (siehe entsprechende FAQ) vorweisen. Der/Die Kunde/Kundin hat diesen Nachweis für die Dauer des Aufenthalts bereitzuhalten.

Bei nicht-öffentlichen Sportstätten ohne Personal ist der 2G-Nachweis für die Dauer des Aufenthalts lediglich bereitzuhalten.

Die/Der BetreiberIn von nicht-öffentlichen Sportstätten hat eine/n COVID-19-Beauftragte/n zu bestellen und ein COVID-19-Präventionskonzept auszuarbeiten und umzusetzen (siehe entsprechende FAQs).

Der/Die BetreiberIn von nicht-öffentlichen Sportstätten hat das Contact Tracing sicherzustellen (siehe entsprechende FAQ).

Wie ist mit der Nachweispflicht (2G/3G) auf Sportstätten ohne Personal umzugehen?

Auf nicht-öffentlichen Sportstätten ohne Personal vor Ort ist der 2G-Nachweis bereitzuhalten, muss aber nicht im Vorfeld nachgewiesen werden.

Wann benötige ich eine/n COVID-19-Beauftragte/n?

Jede/r BetreiberIn von nicht-öffentlichen Sportstätten, Verantwortliche von Spitzensportveranstaltungen und Verantwortliche von Veranstaltungen/Zusammenkünften haben eine/n COVID-19-Beauftragte/n zu bestellen.

Als COVID-19-Beauftragte dürfen nur geeignete Personen bestellt werden. Voraussetzung für eine solche Eignung sind zumindest die Kenntnis des COVID-19-Präventionskonzepts sowie der örtlichen Gegebenheiten und der organisatorischen Abläufe. Der/die COVID-19-Beauftragte dient als Ansprechperson für die Behörden und hat die Umsetzung des COVID-19-Präventionskonzepts zu überwachen.

Wann benötige ich einen 2G-Nachweis und was gilt als solcher?

Für die Sportausübung auf nicht-öffentlichen Sportstätten und die Teilnahme an Zusammenkünften von mehr als 25 TeilnehmerInnen wird ein 2G-Nachweis benötigt.

Als 2G-Nachweis gilt:

  1. eine ärztliche Bestätigung über eine in den letzten 180 Tagen überstandene Infektion mit SARS-CoV-2, die molekularbiologisch bestätigt wurde
  2. ein Nachweis über eine mit einem zentral zugelassenen Impfstoff gegen COVID-19 erfolgte
    • (a) Zweitimpfung, wobei diese nicht länger als 270 Tage zurückliegen darf und zwischen der Erst- und Zweitimpfung mindestens 14 Tage verstrichen sein müssen, oder
    • (b) Impfung ab dem 22. Tag nach der Impfung bei Impfstoffen, bei denen nur eine Impfung vorgesehen ist, wobei diese nicht länger als 270 Tage zurückliegen darf (gilt noch bis 3.1.2022, ab dann ist eine 2. Dosis notwendig), oder
    • (c) Impfung, sofern mindestens 21 Tage vor der Impfung ein positiver molekularbiologischer Test auf SARS-CoV-2 bzw. vor der Impfung ein Nachweis über neutralisierende Antikörper vorlag, wobei die Impfung nicht länger als 270 Tage zurückliegen darf, oder
    • (d) weitere Impfung, wobei diese nicht länger als 270 Tage zurückliegen darf und zwischen dieser und einer Impfung im Sinne der Punkte a oder c mindestens 120 Tage oder des Punktes b mindestens 14 Tage verstrichen sein müssen
  3. ein Absonderungsbescheid, wenn dieser für eine in den letzten 180 Tagen vor der vorgesehenen Testung nachweislich mit SARS-CoV-2 erkrankte Person ausgestellt wurde

Die Verpflichtung zur Vorlage eines 2G-Nachweises gilt nicht für Personen, die einen Nachweis über eine Erstimpfung mit einem zentral zugelassenen Impfstoff gegen COVID-19 und einen Nachweis einer befugten Stelle über ein negatives Ergebnis eines molekularbiologischen Tests auf SARS-CoV-2, dessen Abnahme nicht mehr als 72 Stunden zurückliegen darf, vorweisen. Diese Übergangsfrist endet mit 6.12.2021.

Die Verpflichtung zur Vorlage eines Nachweises einer geringen epidemiologischen Gefahr gilt nicht für Kinder bis zum vollendeten zwölften Lebensjahr (in Wien bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr).

Gelten die Corona-Tests, die in der Schule durchgeführt werden, als „Eintrittstest“ (2G) für den Sportverein?

Bundesweit gilt der „Ninja-Pass“ als Testnachweis für Kinder und Jugendliche zwischen 13 und 15 Jahren (schulpflichtiges Alter) für die gesamte Woche, unabhängig von der Gültigkeitsdauer der einzelnen Teiltestungen. Das bedeutet, dass (sofern der Ninja-Pass komplett ist) die Schultests der Kinder unter der Woche auch am Wochenende als 2G-Nachweis dienen (Sonderregelung für Wien siehe unten).

Für Wien konnte eine Klarstellung seitens der lokalen Gesundheitsbehörde eingeholt werden: Zusätzlich gilt für SchülerInnen unter 12 Jahren: Wurden alle drei in der jeweiligen Schulwoche vorgesehenen Tests durchgeführt (1x Antigen-Schnelltest und 2x PCR-Test), dann gilt der Ninja-Pass als 2G-Nachweis für die gesamte Woche, unabhängig von der Gültigkeitsdauer der einzelnen Tests. Ist die jeweilige Testserie für den Ninja-Pass nicht komplett, dann gelten die jeweiligen Tests einzeln (Antigen-Schnelltest 48h und PCR-Test 72h).

Die Verpflichtung zur Vorlage eines Nachweises einer geringen epidemiologischen Gefahr gilt nicht für Kinder bis zum vollendeten zwölften Lebensjahr (in Wien bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr).

Welchen Nachweis brauchen TrainerInnen und BetreuerInnen?

TrainerInnen und BetreuerInnen müssen zumindest einen 3G-Nachweis erbringen. Dabei ist es unerlässlich, ob im Spitzen- oder Breitensport, da es sich um eine berufliche Tätigkeit handelt. Abhängig von den Rahmenbedingungen (z.B. indoor/outdoor, Körperkontakt mit SportlerInnen) können vom Verantwortlichen auch strengere Regelungen in Hinblick auf das Tragen einer Maske (z.B. FFP2-Maskenpflicht) oder den Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr (z.B. 2,5G-Nachweis) vorgesehen werden.

Für das Betreten von Beherbergungsbetrieben gilt für TrainerInnen und BetreuerInnen im Rahmen ihrer Tätigkeit ebenfalls eine 3G-Nachweispflicht.

Achtung: in Wien und Oberösterreich gilt 2,5G

Welche Regeln gelten für Spitzensportveranstaltungen?

Veranstaltungen (Training/Kurs/Gruppe/Wettkampf…), bei denen ausschließlich SpitzensportlerInnen gemäß § 3 Z 6 BSFG 2017 Sport ausüben, sind ohne Personenbeschränkungen zulässig.

Der/Die VeranstalterIn hat für diese Personen basierend auf einer Risikoanalyse ein dem Stand der Wissenschaft entsprechendes COVID-19-Präventionskonzept zur Minimierung des Infektionsrisikos auszuarbeiten und umzusetzen (siehe FAQ „Wann wird ein COVID-19-Präventionskonzept für die Sportausübung benötigt? Was muss es enthalten?“) und eine/n COVID-19-Beauftragte/n zu bestellen.

SpitzensportlerInnen sowie deren TrainerInnen und BetreuerInnen haben für den Trainings- und Wettkampfbetrieb einen 3G-Nachweis vorzuweisen, wenn physische Kontakte zu anderen Personen nicht ausgeschlossen werden können.

Durch ärztliche Betreuung und durch COVID-19-Testungen der SportlerInnen, BetreuerInnen und TrainerInnen ist darauf hinzuwirken, dass das Infektionsrisiko minimiert wird.

Zusätzlich ist ein Contact Tracing notwendig (siehe FAQ „Wann und wie ist ein Contact Tracing notwendig?“).

Für das Betreten von Beherbergungsbetrieben gilt für SpitzensportlerInnen sowie deren TrainerInnen und BetreuerInnen im Rahmen ihrer Tätigkeit ebenfalls eine 3G-Nachweispflicht.

Sind Sportveranstaltungen/Zusammenkünfte (Trainings, Kurse) erlaubt?

Zusammenkünfte zur Sportausübung mit oder ohne ZuschauerInnen sind indoor wie outdoor zwischen 05:00 und 22:00 Uhr erlaubt. Es gilt kein Mindestabstand. Bei Zusammenkünften auf nicht-öffentlichen Sportstätten ist beim Betreten zum Zweck der Sportausübung ein 2G-Nachweis zu erbringen.

Obergrenze derzeit bei 25 Personen (unabhängig ob in- oder outdoor)!

Zusatzinfos

Sofern die sportliche Veranstaltung und deren ZuschauerInnen nicht als getrennte Zusammenkünfte organisiert werden, sind SportlerInnen wie auch ZuschauerInnen gleichermaßen für die maximale TeilnehmerInnenanzahl zu berücksichtigen.

An einem Ort dürfen mehrere Zusammenkünfte gleichzeitig stattfinden, sofern die Höchstzahl pro Zusammenkunft (siehe FAQ zu Veranstaltungen/Zusammenkünften) nicht überschritten wird und durch geeignete Maßnahmen, wie etwa durch räumliche oder bauliche Trennung oder zeitliche Staffelung, eine Durchmischung der TeilnehmerInnen der gleichzeitig stattfindenden Zusammenkünfte ausgeschlossen und das Infektionsrisiko minimiert wird.

Bitte beachten Sie die entsprechenden weiterführenden FAQs zur Anzeige-/Anmeldepflicht, zum COVID-19-Präventiosnkonzept bzw. zum/zur COVID-19-Beauftragte/n, zum Contact Tracing oder zum 2G-Nachweis.


Downloads

6. COVID-19-SchuMaV, Fassung vom 20.01.2022.pdf

7. Novelle zur 6. COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung

coronatestpass_plakat (2).pdf

>>> LINK zum ÖBSV <<<

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