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FAQs zur 2 COVID-19-Öffnungsverordnung 278

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Was braucht ein Verein/Platz- oder Parcoursbetreiber?

  • Präventionskonzept (angepasst an die eigene Situation)
  • COVID-19-Beauftragte/r (Person, die vom Verein, Betreiber namhaft gemacht wird)
  • Contact-Tracing wenn nicht überwiegend im Freien
  • Contact-Tracing bei Spitzensport immer
  • Contact-Tracing bei Zusammenkünften ab 100 Personen

Präventionskonzept für nicht öffentliche Sportstätten

Was muss im Präventionskonzept vorhanden sein:

  • spezifische Hygienemaßnahmen
  • Regelung beim Verhalten bei Auftreten einer Sars-CoV-2-Infektion
  • Regelung betreffend die Nutzung sanitärer Einrichtungen
  • gegebenenfalls Regelungen betreffend der Konsumation von Speisen und Getränken
  • Regelungen zur Steuerung der Personenströme und Regulierung der Anzahl der Personen
  • Regelungen betreffend Entzerrungsmaßnahmen, wie Absperrungen und  Bodenmarkierungen
  • Vorgaben zur Schulung der Mitarbeiter in Bezug auf Hygienemaßnahmen und die Durchführung eines SARS-CoV-2-Antigentests.

Präventionskonzept ÖBSV.docx (499 KB)
Präventionskonzept Outdoorplatz ohne sanitäre Anlage.docx (347 KB)
Präventionskonzept Muster SPORT AUSTRIA 12.5.2021.docx (66 KB)
Vorlage_Präventionskonzept Land Vorarlberg März 2021.docx (22 KB)

COVID-19-Beauftragte

Als COVID-19-Beauftragte dürfen nur geeignete Personen bestellt werden. Der/die COVID-19-Beauftragte dient als Ansprechpartner für die Behörden und hat die Umsetzung des COVID-19-Präventionskonzept zu überwachen.

Voraussetzung sind:

  • Kenntnis des COVID-19-Präventionskonzepts
  • Kenntnis der örtlichen Gegebenheiten und der organisatorischen Abläufe
  • Volljährigkeit

COVID-19-Beauftragte: Anwesenheitspflicht?

NEIN

Der Covid-19-Beauftragte muss nicht anwesend sein.

Es gilt hier auch die gelebte Praxis:

  1. Aufmerksam machen auf die geltenden Platz-, Parcours und Covid-19-Regelungen!
  2. Aufmerksam machen, dass mit der geleisteten Unterschrift dies gelesen und akzeptiert wird!
  3. Eintrag ins Platz- oder Parcoursbuch mit folgenden Angaben
    • Name
    • Kontaktdaten
    • Eintrittszeit
    • ca. Austrittszeit
    • Unterschrift

Wenn dies gemacht wird, liegt die Verantwortung beim Platz- oder Parcoursbesucher!

Wann ist ein Nachweis einer geringen epidemiologischer Gefahr notwendig?

Der Betreiber von nicht öffentlichen Sportstätten darf Kunden nur einlassen, wenn diese einen Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr vorweisen. Der Gast hat diesen Nachweis für die Dauer des Aufenthalts bereitzuhalten.

Als Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr und damit als „Eintrittstest“ gilt:

  1. ein Nachweis über ein negatives Ergebnis eines SARS-CoV-2-Antigentests zur Eigenanwendung, der in einem behördlichen Datenverarbeitungssystem erfasst wird und dessen Abnahme nicht mehr als 24 Stunden zurückliegen darf
  2. ein Nachweis einer befugten Stelle über ein negatives Ergebnis eines Antigentests auf SARS-CoV-2, dessen Abnahme nicht mehr als 48 Stunden zurückliegen darf
  3. ein Nachweis einer befugten Stelle über ein negatives Ergebnis eines molekularbiologischen Tests auf SARS-CoV-2, dessen Abnahme nicht mehr als 72 Stunden zurückliegen darf
  4. eine ärztliche Bestätigung über eine in den letzten sechs Monaten überstandene Infektion mit SARS-CoV-2, die molekularbiologisch bestätigt wurde
  5. ein Nachweis über eine mit einem zentral zugelassenen Impfstoff gegen COVID-19 erfolgte
    • Erstimpfung ab dem 22. Tag nach der Erstimpfung, wobei diese nicht länger als drei Monate zurückliegen darf, oder
    • Zweitimpfung, wobei die Erstimpfung nicht länger als neun Monate zurückliegen darf, oder
    • Impfung ab dem 22. Tag nach der Impfung bei Impfstoffen, bei denen nur eine Impfung vorgesehen ist, wobei diese nicht länger als neun Monate zurückliegen darf, oder
    • Impfung, sofern mindestens 21 Tage vor der Impfung ein positiver molekularbiologischer Test auf SARS-CoV-2 bzw. vor der Impfung ein Nachweis über neutralisierende Antikörper vorlag, wobei die Impfung nicht länger als neun Monate zurückliegen darf
  6. ein Nachweis nach § 4 Abs. 18 EpiG oder ein Absonderungsbescheid, wenn dieser für eine in den letzten sechs Monaten vor der vorgesehenen Testung nachweislich mit SARS-CoV-2 erkrankte Person ausgestellt wurde
  7. ein Nachweis über neutralisierende Antikörper, der nicht älter als drei Monate sein darf

Vorort-Test: Kann ein Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr nicht vorgelegt werden, kann ausnahmsweise ein SARS-CoV-2-Antigentest zur Eigenanwendung unter Aufsicht des/der Betreibers/Betreiberin einer nicht öffentlichen Sportstätte durchgeführt werden. Das negative Testergebnis ist für die Dauer des Aufenthalts bereitzuhalten.

Die Testungen in den Schulen gelten als Nachweis einer befugten Stelle und sind ab Testabnahme für 48 Stunden gültig.

Die Verpflichtung zur Vorlage eines Nachweises einer geringen epidemiologischen Gefahr gilt nicht für Kinder bis zum vollendeten zwölften Lebensjahr (6 Jahre in Wien) und Kinder, die eine Volksschule besuchen.

Was besagt die 3 G Regelung?

  • Getestet
    • SARS-CoV-2 Test zur Eigenanwendung („Wohnzimmertest„) mit digitaler Registrierung auf der Landesplattform, ist 24 Stunden (ab Abnahme) gültig.
    • Antigentests die in einer offiziellen Teststraße des Landes, einer Gemeinde, in Apotheken etc. (sog „befugten Stellen“) vorgenommen werden, sind 48 Stunden (ab Abnahme) gültig.
    • Ein PCR-Test ist 72 Stunden (ab Abnahme) gültig.
    • In Ausnahmefällen kann der „Wohnzimmertest“ unter Aufsicht des Betreibers der Sportstätte oder den Verantwortlichen für die Zusammenkunft (z.B. Trainer) vor Ort durchgeführt werden.
    • Unter bestimmten Bedingungen (Registrierung im Landesportal oder Stickerpass) werden die von verschiedenen Schulen durchgeführte Schultests für den Sport anerkannt.
  • Genesen
    • Ärztliche Bestätigung über eine in den letzten sechs Monaten überstandene Infektion
    • Behördlich erstellter Absonderungsbescheid, wenn dieser für eine in den letzten sechs Monaten nachweislich mit SARS-CoV-2 erkrankte Person ausgestellt wurde.
    • Nachweis über neutralisierende Antikörper, der nicht älter als drei Monate sein darf
  • Geimpft
    • Erstimpfung ab dem 22. Tag, wobei diese nicht länger als drei Monate zurückliegen darf
    • Zweitimpfung, wobei die Erstimpfung nicht länger als 9 Monate zurückliegen darf.
    • Impfung ab dem 22. Tag bei Impfstoffen, bei denen nur eine Impfung vorgesehen ist, wobei diese nicht länger als 9 Monate zurückliegen darf.

Kinder unter 12 Jahren (6 Jahre in Wien) sind weiterhin von der Verpflichtung zur Vorlage eines Nachweises einer geringen epidemiologischen Gefahr ausgenommen.

Muss während der Sportausübung Abstand gehalten werden?

Nein

Wann gilt Maskenpflicht im Bogensport?

Bei der Sportausübung und beim Betreten der Sportstätte muss kein Mund-Nasenschutz getragen werden, wenn die Sportstätte zur Sportausübung betreten wird.

Sind Sportveranstaltungen/Zusammenkünfte (Trainings, Kurse) erlaubt?

Sportveranstaltungen/-zusammenkünfte

Sind gestattet bis 100 Personen.

Ab 100 Personen muss eine Anzeige bei der BH gemacht werden.

Ab 500 Personen muss eine Bewilligung der BH vorliegen.

Spitzensportveranstaltungen haben eigene Vorgaben lt. Verordnung.

ZuschauerInnen auf nicht-öffentlichen Sportstätten oder an öffentlichen Orten

Unter folgenden Voraussetzungen sind Zusammenkünfte ohne zugewiesene und gekennzeichnete Sitzplätze mit bis zu 50 ZuschauerInnen zwischen 5-24 Uhr zulässig:

Es muss der 1m Abstand zu haushaltsfremden Personen eingehalten werden. Zudem ist die Veranstaltung anzuzeigen und die TeilnehmerInnen müssen einen Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr vorweisen. Die Verabreichung von Speisen und der Ausschank von Getränken ist zulässig.

Zusatzinfos

An einem Ort dürfen mehrere Zusammenkünfte gleichzeitig stattfinden, sofern die Höchstzahl pro Zusammenkunft (siehe FAQ zu Veranstaltungen/Zusammenkünften) nicht überschritten wird und durch geeignete Maßnahmen, wie etwa durch räumliche oder bauliche Trennung oder zeitliche Staffelung, eine Durchmischung der TeilnehmerInnen der gleichzeitig stattfindenden Zusammenkünfte ausgeschlossen und das Infektionsrisiko minimiert wird.

Wie ist die Vereinsgastronomie möglich?

Der Betrieb von Kantinen auf Sportstätten und in Vereinen ist unter der Beachtung der aktuellen Regelungen für das Gastgewerbe möglich. Diese sehen vor:

  • Besuchergruppe indoor: max. vier Personen zzgl. minderjähriger Kinder (höchsten 6 Kinder)
  • Besuchergruppe outdoor: max. zehn Personen zzgl. minderjähriger Kinder (höchstens 10 Kinder Die Zahlen dürfen nur dann überschritten werden, wenn alle Personen in einem gemeinsamen Haushalt leben.
  • Verzehr von Speisen und Getränken nur im Sitzen an den Verabreichungsplätzen
  • Abstand von min. zwei Metern zwischen den Besuchergruppen (sprich: zwischen den Tischen)
  • Selbstbedienungsbuffets dürfen mit geeigneten Hygienemaßnahmen betrieben werden
  • FFP2-Maskenpflicht in geschlossenen Räumen, außer während des Verweilens am Verabreichungsplatz
  • Sperrstunde 22 Uhr
  • Registrierungspflicht

Der Betrieb einer LABE-Station im Parcours ist unter der Beachtung der aktuellen Regelungen für das Gastgewerbe möglich. Diese sehen vor:

  • Selbstbedienungsbuffets dürfen mit geeigneten Hygienemaßnahmen betrieben werden
  • Öffnungszeit 05:00 bis 22:00 Uhr
  • Speisen und Getränke dürfen an Verabreichungsplätzen auch im Stehen konsumiert werden, jedoch nicht in unmittelbarer Nähe der Ausgabestelle.

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