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EGP Porec

Back on the field again – WAE Grand Prix in Poreč/Kroatien 2021

Insgesamt stand der WAE Grand Prix in Poreč (Kroatien, 16. bis 20 März 2021) ganz unter dem Einfluss der COVID-19 Pandemie. PCR-Tests bei der Einreise nach Kroatien und die strenge Einhaltung der Präventionsmaßnahmen vor Ort ermöglichten eine bislang ansteckungsfreie Durchführung des internationalen Turniers, an dem 180 BogenschützInnen (79 Frauen und 101 Männer) aus 23 europäischen Ländern teilnahmen. Nach Turnierende wurden noch vor der Abreise aus dem gemeinsamen Hotel an AthletInnen und Offiziellen über 230 PCR-Tests durchgeführt, die alle negativ waren.

Österreich war am Turnier durch die drei Nationalkader-Recurve-SchützInnen Nina Riess, Elisabeth Straka und Andreas Gstöttner sowie drei SchiedsrichterInnen vertreten. Helmut Pöll war durch den europäischen Bogensportverband WAE kurzfristig als Hauptschiedsrichter offiziell nachnominiert worden. Bettina Kratzmüller und Andreas Straif verstärkten auf Einladung des kroatischen Bogensportverbandes das Schiedsrichterteam.

Nach der Corona-bedingten Turnierpause erreichten Nina Riess und Andreas Gstöttner im ersten internationalen Outdoorturnier 2021 jeweils den geteilten 33. sowie Elisabeth Straka den geteilten 17. Platz und verbesserten damit jeweils den Rang, den sie nach der Qualifikation innegehabt hatten.

Mit dem 39. Platz in der Qualifikationsrunde verpasste Andreas Gstöttner knapp die Möglichkeit, mit einem Freilos direkt eine Runde weiter zu kommen. So führte ihn der Umweg über einen 7:1 Sieg gegen Thomas Cader (Slowakei, 74. nach der Qualifikation) in die 1/24 Elimination. Dort musste er sich mit 4:6 gegen den französischen Routinier Jean-Charles Valladont (26. nach der Qualifikation), Bronze-Medaillen-Gewinner der Europäischen Outdoor-Meisterschaften 2018 und regierender Feld-Europameister 2019, knapp geschlagen geben.

Eine momentan sehr starke Gegnerin erwartete Nina Riess (53. nach der Qualifikation), die in der ersten Runde die Slowenin Zana Pintaric mit 7:3 besiegt hatte, in der 1/24. Elimination. Sie hatte gegen die Deutsche Veronika Haidn Tschalova (12. nach der Qualifikation) mit 0:6 keine Chance. Unter den deutschen Damen, die sich im Teambewerb bereits für die Olympischen Spiele in Tokio qualifiziert haben, ist ein Kampf um einen Platz im Olympiateam entbrannt. Mit dem 4. Platz war Veronika Haidn Tschalova schlussendlich die beste deutsche Dame im Turnier.

Elisabeth Straka (27. nach der Qualifikation) kam mit einem Freilos, das sie ihrer guten Platzierung im Grunddurchgang verdankte, direkt in die 1/24 Eliminationsrunde, in der sie die Französin Angeline Cohendet (38. nach der Qualifikation) mit 6:2 klar besiegte. Gegen die Niederländerin Gabriela Schlösser, hervorragende Sechste nach der Qualifikation, hatte sie jedoch keine Chance. Mit ihrem geteilten 17. Platz ging Elisabeth Straka als beste ÖsterreicherIn aus dem Wettkampf hervor.

Die Durchführung weiterer internationaler Turniere wird vom weiteren weltweiten Verlauf der COVID-19-Pandemie abhängen. Das ist besonders wichtig, geht es doch besonders im Recurvebogen-Bereich um die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Tokio 2021.

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