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BogenschützInnen vs. ParcoursbetreiberInnen #2

Das Thema ist ein schier endloses. Aus diesem Grund haben wir uns entschlossen, mehrere Teile davon zu schreiben. Es fliessen hier u.a. Kritik von BogenschützInnen und Tatsachen von ParcoursbetreiberInnen ein (wir freuen uns auf Eure Erfahrungen info@bogensport-oesterreich.at).

Es geht um ein ausgewogenes MITEINANDER! >>> zu Teil 1 der Serie

Ich finde nicht zu Euch?

Übersichtskarte unserer „Parcours-Seite“

Ortsangaben auf Google & Co. sind oft nicht wirklich exakt. Bei der Erstellung unserer Parcours-Liste (klick auf „Karte“ und los gehts mit dem Navi) haben wir gemeinsam mit 3D SKill Board viele Adressen und Koordinaten berichtigt. Die meisten sollten zum Anfang oder Parkplatz der Parcours führen. Oftmals war die Adresse des Vereinshauses und dergleichen angegeben. Das sollte nun bei vorher genannten Listen bereinigt sein.

Leider kommt es immer noch (sehr selten) vor, dass Parcours-Adressen nachträglich auf Google Maps geändert werden. Ohne Meldung an 3D Skill Board oder uns (wir kooperieren regelmäßig 😉 ) geht das in den Listen und Links leider unter.

Kleiner Tipp unsererseits als Web-Betreuer
Schreibt auch bei Social-Media-Postings dazu um welchen Parcours es jeweils sich handelt.

Baum fällt!

Foto zur Verfügung gestellt vom 1.BSC Piestingtal/Hauer Hill.

Mal zu hoch gewachsenes Gras oder BRENNNESSEL umzutreten weil man ein Target nicht mehr sieht, mag ja noch Ok sein. Sträucher oder Bäume „kappen“ ist es NICHT! Auch umreissen und umknicken ist NICHT Ok. Der Wald gehört in der Regel nicht der(m) ParcoursbetreiberIn. Der Verpächter und/oder die Forstverwaltung kann auf solche Dinge sehr, sehr sensibel reagieren. Wenn das irgendwo überhand nimmt kann das schon mal zur Schliessung des Geländes führen – und DAS will wohl niemand. Das gleiche gilt übrigens für kleine Bäumchen mit bunten Plastikklammern dran – diese sind dazu auserkoren, gross zu werden zu dürfen – lasst das Zeugs einfach drauf.

Manche BetreiberInnen zwingen uns schon mal in die Knie… will heissen ein Schuss ist besonders „tricky“ und man muss in die Knie gehen (oder Ähnliches). Das ist zumeist Absicht. Wenn Ihr eine verwachsene oder extrem schwierige Stelle findet, fragt nach. Natürlich kann es sein, dass ein Hindernis nicht geplant ist – sagt Bescheid, man wird es Euch danken.

Das ist echt Kacke!

Hunde sind auf den meisten Parcours gern gesehene Gäste. Ihre kleinen (oder großen) „Tretminen“ weniger. Die Frage ist: Was tun, wenn Bello „was“ drückt. Das „Sackerl fürs Gackerl“ ist im städtischen Bereich sehr sinnvoll. Im Wald… mitnichten.

Die Hinterlassenschaft von Bello & seinen Freunden ist ja eigentlich 100% biologisch. Das dann in Plastik zu verpacken ist ev. schon wieder ein Schritt zu viel. Das Zeug einfach zur Seite räumen sollte genügen. Zur Seite heisst allerdings NICHT auf dem Weg liegen lassen oder in den Bereich der Tiere irgendwo liegen zu lassen. Viele von uns sind sicherlich auch dankbar, wenn die Hinterlassenschaften NICHT im „Suchbereich“ verborgen werden.

Am besten fragt Ihr Eure(n) Parcours-BetreiberInnen wie es am besten gehandhabt werden soll. Viele von ihnen müssen den Müll aus der Einöde mitnehmen und den ganz woanders entsorgen. Das sind die Sackerl auch wieder etwas mühsam, vor allem wenn im selben Mülleimer auch gebrochene Pfeile stecken.

Ordentlich zerfetzt!

Dieses Target steht übrigens schon längst am „Friedhof der Gummitiere“ 😉 (=Endlager)

Wohl das größte Ungemach für eine(n) SchützIn ist ein zerschossenes 3D Tier. Und sind wir uns ehrlich… JA, es ist wirklich ungut, wenn man gar nix mehr erkennen kann oder seinen Pfeil Meilenweit hinter dem Tier zu liegen kommt. Aber… und jetzt kommts… das ist selten Absicht!

Aus meiner Erfahrung – nein ich baue keine Parcours, aber ich führe sehr viele Gespräche mit BetreiberInnen – gibt es viele Gründe dafür.

Ein Totalumbau eines Parcours ist für jeden ein finanziell kaum zu stemmendes Ereignis. Also werden die Targets nach und nach ausgetauscht. Da werden Tiergruppen geplant und jede Menge Kreativität fließt hier ein. Die Tiere werden bestellt und sind im besten Fall sofort lieferbar. Wenn nicht, dann muss man eben ein wenig warten und das „alte“ Tier bleibt unter Umständen etwas länger stehen.

Wirklich heruntergekommene Parcours sind innerhalb der Community bekannt und KÖNNEN gemieden werden. Aber… bei „umgedrehten“ Tieren muss man sich wirklich nicht mokieren… DAS ist ganz einfach eine gute Lösung und für alle ParcoursbetreiberInnen eine Selbstverständlichkeit.


Wir glauben ein wenig mehr „miteinander“ ist wohl die beste Lösung. Wenn Ihr Kritik übt (was für niemanden ein Problem ist/sein sollte), sagt es den BetreiberInnen persönlich. Ja, auch ein(e) Anruf/SMS/Whatsapp/private Nachricht ist OK.

Jemanden NUR in den „Social Medias“ zu zerreissen ist wohl die schlechteste Variante…

>>> zu Teil 1 der Serie

Manfred, jemand der beide Seiten ein bisschen kennt und immer mehr darüber kennenlernt 😉

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